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Liebe Mitglieder, Freunde und
Gäste der Zehntscheuer,
fast nahtlos gehen wir von der Saison 2011 über zum aktuellen Programm Frühjahr/Sommer 2012. Gleich Anfang Januar präsentieren wir Ihnen Mathias Tretter, der nach einer Pause im vergangen Jahr, sicher zur Freude seiner Fans, wieder einen kabarettistischen Rückblick auf das Jahr 2011 macht.
Ebenfalls im Januar nimmt die vielen noch aus „Sieben Tage, sieben Köpfe“
und "Genial daneben" bekannte Anka Zink den Fitness und Schönheitswahn mit ihrem Programm „Wellness für alle“ aufs Korn.
Danach wird unser Frühjahr von zahlreichen Musikveranstaltungen geprägt, die sie mitnehmen auf eine Reise von Russland über den Balkan nach Südamerika.
Dazu kommt mit „Klaeptn“ eine der wohl besten Eric Clapton Tribute Shows die man in Europa sehen und hören kann und ein musikalischer Abstecher ins Mittelalter ist ebenfalls dabei.
Besonders ans Herz legen möchten wir Ihnen eine neue, halbjährlich stattfindende Veranstaltungsreihe in der Zehntscheuer: Unter dem Motto „Sauerweins Auslese“ haben sie die Gelegenheit sich in einer von Andy Sauerwein moderierten Mixed Show über den deutschen Kleinkunstnachwuchs zu informieren. Er präsentiert zukünftig jeweils im Frühjahr und im Herbst zwei bis drei Nachwuchskünstler aus Kabarett, Comedy, Artistik usw.
Außerdem gibt es eine Openair Veranstaltung im Schwimmbad, eine Vorpremiere und zum erstem Mal einen Bauchredner in der Zehntscheuer. Besonders freuen wir uns, dass das Kabarettfestival „Schloßpark im Sommerrausch“ erstmals in
Amorbach im Fürstlich Leiningenschen Seegarten mit uns als Partner stattfinden wird!
Video
vom Sommerspecial "25 Jahre Zehntscheuer" 
und
hier geht´s zur Fotogalerie ...
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Darmstädter Echo und Main-Echo, 23.6.2009
Kulturpreis für die
„Zehntscheuer“
Kulturelles Leben: In
Amorbach erhält ein reger Verein hohe Anerkennung
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| AMORBACH. Der
Kulturkreis Zehntscheuer hat den Kulturpreis der Stadt Amorbach 2009
erhalten. Verliehen wurde die Auszeichnung beim Open Air Sommerspezial
am Samstagabend auf dem Schlossplatz.
Bürgermeister Peter Schmitt erinnerte in seiner Laudatio daran,
dass der Kulturkreis am 29. März 1984 von 29 Personen als
„Kulturkreis Alte Weberei“ gegründet wurde und damals mit
Aktionen wie Literatur-Preis, Töpfer-, Tanz-, Ballett und-
Fotogruppen, Jazzfrühschoppen, Musikaufführungen und Großveranstaltungen
im Freihof und Bayersee begeisterte. Der Kulturkreis habe Menschen
aktiviert, sei bis heute stets bemüht, zusätzliche Lebensqualität für
Amorbach zu schaffen und die Kultur lebendig zu gestalten.
1986 gab es helle Aufregung in Amorbach, weil die Zehntscheuer,
deren Geschichte bis 1488 zurückreicht und die 1939/40 zur Filmbühne
umgebaut worden war, an einen Hamburger Investoren für einen
Spielsalon verkauft werden sollte. Die Mitglieder reagierten schnell,
und eine Unterschriftenaktion sorgte dafür, dass die vom Stadtrat
ausgesprochene Baugenehmigung zurück genommen wurde. Trotzdem fehlte
das Geld zum Erwerb der Zehntscheuer, auch die Stadt konnte hier nicht
helfen. Durch das gute Netzwerk des Kulturkreises gelang es schließlich,
einen Investoren in München zu gewinnen, der das historische Gebäude
kaufte und renovierte. Der Start war danach nicht einfach, doch bei
einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 18. Januar
1991 wurde der heutige „Kulturkreis Zehntscheuer Amorbach e.V“
gegründet. Als Ziele wurden genannt: die Förderung der Kultur durch
Veranstaltungen auf musikalischem Gebiet, im Kleinkunst- und
Theaterbereich, in Literatur und Wissenschaft, unter besonderer Berücksichtigung
der Jugendpflege. Auch der Kauf der Zehntscheuer zählte zu den
Zielen.
Bürgermeister Schmitt betonte, die Beschlüsse seien damals zwar
schnell gefasst worden, die Realisierung war aber langwierig und
aufwendig gewesen. Mit Hilfe der Stadt, einiger Firmen und der Bevölkerung
sei eine Aktion gestartet worden, die Geld brachte, und zusammen mit
einem Darlehen konnte am 18. September 2001 der Kulturkreis die
Zehntscheuer sein Eigen nennen.
Als Beweis, dass sich der Kraftakt gelohnt hat, dienen die vielen
gelungenen Veranstaltungen mit einem breit gefächerten Programm.
Heute werden die unterschiedlichsten Facetten kultureller Arbeit
abgedeckt. Schmitt dankte und gratulierte namens der Stadt und Bürgerschaft
und überreichte auch ein Geldgeschenk. Er wünschte, dass die
Verleihung des Kulturpreises die Verantwortlichen und die Mitglieder
ansporne, sich weiterhin zu motivieren und für das Kulturinteresse
einzusetzen.
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