Kulturpreisträger 

              der Stadt Amorbach

Die Amorbacher Zehntscheuer, 1488 erbaut, 
hat seit fünf Jahrhunderten eine zentrale Bedeutung 
für die Stadt.
Ursprünglich als "Steuersäckel" des Mainzer Kurfürsten
erbaut, wurde sie in den 30er Jahren nach umfassenden
Umbauarbeiten als Kino betrieben.

Der Kulturkreis, der das Gebäude 1991 zur Kleinkunstbühne umfunktionierte, hat sich neben dem angebotenen Programm zur Aufgabe gemacht, das im historischen Stadtkern gelegene Gebäude zu erhalten und renovieren. Vorläufiger Höhepunkt war der Kauf der Zehntscheuer im Jahre 2001.

Voran gegangen war eine Unterschriftenaktion, die verhindert hat,
dass das dem Verfall preisgegebene Gebäude an einen Spielhöllenbetreiber verkauft wird.

So wurden in den vergangenen Jahren nach und nach die Toilettenanlagen modernisiert und erweitert, der aus Kinozeiten stammende schräge Fußboden begradigt, sowie der komplette Innen- und Außenputz samt Anstrich saniert bzw. erneuert. 
Abgerundet wurde das Ganze durch eine Licht- und Tonanlage sowie einer
den Vorschriften entsprechenden Küche und zuletzt durch neues aufpolstern und beziehen der original kinositze.
Für die Außenfassade wurden unter fachmännischer Anleitung althergebrachte Farben und Techniken verwendet.
Der Innenraum besticht nach der neuen Möblierung  durch seine gemütliche Atmosphäre und besonderen Flair.
2500 freiwillig geleistete Arbeitsstunden und weit über 20.000 EUR waren nötig um dies zu erreichen. Der Kauf wurde u.a. durch Spendenaktionen, Benefizkonzerte sowie finanzielle Rücklagen des Vereines realisiert.

   

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